Was ist eigentlich die Biometropole?

Wer wir sind und was wir tun

Unser Auftrag


Der Nürnberger Stadtrat bewies 2003 mit seinem Beschluss den ökologischen Landbau und Bio-Produkte zu stärken ein gutes Gespür für zukünftige Entwicklungen. Seither arbeitet ein festes Team in der Stadtverwaltung für die Umsetzung dieser visionären Ziele:

  • Mehr Bio im kommunalen Einkauf, vor allem in der städtischen Außer-Haus-Verpflegung und bei Veranstaltungen
  • Unterstützung landwirtschaftlicher Betriebe bei der Umstellung auf Ökolandbau
  • Vernetzung von Lieferanten mit Caterern, Schulen mit Bildungsangeboten
  • Begleitung bürgerschaftlicher Initiativen
  • Vernetzung Nürnbergs als Biostadt in Deutschland und Europa
  • Information und Kommunikation mit Interessierten
  • Steigerung der Akzeptanz für Bio-Produkte bei Verbrauchenden, in Politik, Verbänden und bei Entscheidern
  • Bio und Regionalität zusammenführen und stärken

NÜRNBERG - DIE BIOMETROPOLE versteht sich als Plattform für ein weitreichendes partnerschaftliches Netzwerk aus (Fach)Handel, Caterern, Gastronomie, Bildungseinrichtungen und Initiativen. Wir bringen die Bioszene zusammen und bündeln Angebote, sammeln Termine und unterstützen privates Engagement. In diesem Netzwerk entstehen viele Veranstaltungen und Aktionen, die zeigen, dass Bio im Alltag und in der breiten Gesellschaft angekommen ist.

 


Projekte

KOPOS - Neue Kooperations- und Poolingmodelle für nachhaltige Landnutzung und Nahrungsversorgung im Stadt-Land-Verbund

Das Projekt KOPOS zielt auf die konzeptionelle Entwicklung, beispielhafte Umsetzung und Bewertung von Neue Kooperations- und Poolingmodelle (KPM) in den Themenbereichen (1) Flächenzugang und (2) kurze Wertschöpfungsketten/öffentliche Beschaffung sowie Partizipation in der nachhaltigen Regionalversorgung. Darüber hinaus ist es Ziel, regionale Lernprozesse sowie einen überregionalen Wissenstransfer anzustoßen.  Die Projektpartner erwarten Erkenntnisfortschritte zu Mechanismen, die ökonomische, aber auch ökologische und soziale Vorteile im Stadt-Land Verbund generieren. Beispielregionen sind die Regionen Berlin-Brandenburg und Freiburg. Projektpartner ist das Netzwerk der Bio-Städte, in dem die Biometropole Nürnberg ein sehr aktiver Partner ist.

Mehr Infos zu Stadt-Land-Plus Projekten

 

Solawi heißt: "Agrarwende selber machen"

Bei der Solidarischen Landwirtschaft (SOLAWI) finden landwirtschaftlich Erzeugende mit Verbrauchenden neu zueinander und arbeiten eng zusammen.

Die Vorteile für die Konsumenten sind eine verlässliche und vertrauenswürdige Quelle ihrer Lebensmittel - regional, hochwertig und aus ökologischer Produktion. Dabei stehen sie in intensiver Verbindung mit dem landwirtschaftlichen Betrieb. Die Landwirte profitieren, da der Absatz ihrer Ernte gesichert ist und die Betriebskosten vorfinanziert werden.

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Wertschöpfung und nachhaltiges Flächenmanagement - Projekt zur Förderung von Regionalprodukten

Die vielfältige Kulturlandschaft in der Metropolregion Nürnberg leistet mit den regional erzeugten Produkten und als Lebensraum für Flora und Fauna einen bedeutenden Beitrag zur hohen Lebensqualität in der Region.

Der Erhalt dieser vielseitigen Kulturlandschaft und die Sicherung von Flächen für die Herstellung von regionalen Produkten stehen im Fokus des im Oktober 2018 gestarteten Projektes. Die Projektpartner untersuchen, ob Regionalprodukte, insbesondere wenn sie aus ökologischen Landbau stammen, in einem hohen Maße zur nachhaltigen Flächennutzung beitragen, die bestehende Kulturlandschaft sichern und sich positiv auf die regionalen Stoff- und Wirtschaftskreisläufe auswirken. Im Projekt soll die Bedeutung von Regionalprodukten im Lebensmittelbereich für die regionale Wertschöpfung aufgezeigt werden.

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Pomme 200: Leckere Streuobstgetränke - Streuobstinitiative Hersbruck

Alte Apfel-Kultursorten, die modernen Effizienzansprüchen nicht genügen und daher nach und nach von unseren Äckern und Tellern verschwinden, sind besonders wertvoll. Die Streuobstinitiative Hersbruck hat die letzten beiden Jahre 1.800 Obstbäume kartiert und dabei einige verloren geglaubte Schätze wiederentdeckt. Nun folgt dem Bewahren des alten Bestandes eine Wiederaufforstung mit Raritäten und alten Sorten. Die Initiative “1000 Bäume für die Frankenalb” wurde bereits realisiert und es werden immer mehr Bäume in der Frankenalb. Damit die gute Sache noch zukunftsfähiger wird, wurde eine professionelle Vermarktung aufgebaut und so leckere Getränke auf den regionalen Markt gebracht.

Pomme 200

Zur Ökomodellregion


Das Team

"Die Stadt braucht Bio. Bio braucht die Stadt."

Dr. Werner Ebert, Leiter Biometropole und Geschäftsführer des Netzwerks der Bio-Städte

Dr. Ebert leitet das Bio-Projekt in Nürnberg seit 2003, zunächst als Biomodellstadt und heute als Biometropole. In diesen 17 Jahren ist viel gewachsen, auf das er stolz ist und worüber die Bürger sich freuen können.

Seine Vision für die Zukunft? Bio ist gekommen um zu bleiben! Wir haben keine Alternative zum Ausbau der ökologischen Landwirtschaft. Der Biomarkt wächst stetig und die Entwicklungen des Klimawandels fordern uns zum Umdenken auf.

Hallo Nürnberger, eure Stadt ist voll Bio!

Conny Merkel-Schlenska, Kommunikation und Eventplanung

"Ganz klar sagen, warum Bio besser ist und wie wir damit unser Klima retten können" dafür tritt Conny Merkel-Schlenska ein. Über Online-Kanäle, Printmedien und bei Veranstaltungen erzählt sie vom Engagement Nürnbergs in Sachen Bio.

Vor allem die ökologische Ernährungsbildung von Kindern liegt ihr am Herzen, denn sie tragen den Bio-Gedanken in die nächsten Generationen weiter. Klar ist, "was wir heute säen, werden wir morgen ernten können".

Bio ist gut, Bio aus der Region noch besser.

Franziska Distler, Managerin der Ökomodellregion Nürnberg, Nürnberger Land und Roth

Ökomodellregion Nürnberg, Nürnberger Land und Roth - ein sperriger Name für ein ganz praktisches Projekt. Der Schwerpunkt unserer ist die effektivere Vernetzung von Stadt und Land um den wachsenden Bedarf an Bio-Produkten vermehrt aus der Region zu decken. Außerdem soll das Lebensmittelhandwerk gestärkt und die Ernährungsbildung gefördert werden.

Mittlerweile gibt es 27 Ökomodellregionen in Bayern. Weitere Informationen über die Regionen finden Sie auf der Webseite der bayerischen Ökomodellregionen.


Dr. Pluschke - Bio Pionier in Nürnberg

NÜRNBERGS REFERENT FÜR UMWELT UND GESUNDHEIT (BIS 2020)

"Nur eine konsequente ökologische Politik schafft bessere Lebensbedingungen für uns und zukünftige Generationen."

NÜRNBERG – DIE BIOMETROPOLE zeigt immer wieder, dass der Ökolandbau eine wichtige Zukunftsperspektive für die Landwirtschaft bietet und die Verbraucherinnen und Verbraucher Freude an hochwertigen Bio-Lebensmitteln haben."

Öko-Modellregion Nürnberg, Nürnberger Land und Roth

Die Öko-Modellregionen sind ein Baustein des Landesprogramms BioRegio 2020, das das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten 2013 ins Leben gerufen hat. Es ist zentrales Element der gleichnamigen Initiative der Bayerischen Staatsregierung. Von den „Staatlich anerkannten Öko-Modellregionen“ erwartet sich das Landwirtschaftsministerium Antworten auf drängende Fragen:

  • Wie kann die steigende Nachfrage nach ökologisch produzierten Lebensmitteln stärker aus heimischer Produktion gedeckt werden?
  • Wie kann das Bewusstsein der Verbraucher für regionale Kreisläufe und heimische Lebensmittel gestärkt werden?
  • Wie kann ökologische Landwirtschaft in einem Gemeindeverbund für bayerische Landwirte attraktiver werden und ihnen eine Perspektive bieten?

Dazu wird in den Öko-Modellregionen eine große Bandbreite an Projekten umgesetzt, angefangen von der Erzeugung und Verarbeitung über Vermarktung und Gemeinschaftsverpflegung bis hin zur Bildung. (Quelle: oekomodellregionen.bayern/wir-ueber-uns/)

Nürnberg ist Mitbegründerin und hält die Geschäftsführung des deutschen Biostädte Netzwerks

Seit 2010 arbeiten Städte, die den Ökolandbau und Bio-Lebensmittel fördern, zusammen. Im Vordergrund stehen Erfahrungsaustausch, gemeinsame Projekte, die Akquise von Fördermitteln und öffentlichkeitswirksame Aktionen. Durch das gemeinsame Auftreten im Netzwerk der deutschen Bio-Städte, -Gemeinden und –Landkreise soll dem Anliegen ein höheres politisches Gewicht verliehen werden. Möglichst viele Städte, Gemeinden und Landkreise sollen sich deshalb dem Netzwerk anschließen.